Stallbau Verein

Die Haltung hinter dem Tierwohllabel

Der Wunsch nach mehr Tierwohl ist – wie wir festgestellt haben – allgegenwärtig und alle Beteiligten der Wertschöpfungskette Fleisch beschäftigen sich mit diesem multifaktoriellen Thema. In unserem ersten Report konnten wir von LAND.SCHAFFT.WERTE. einen allgemeinen Überblick geben, was sich hinter Tierwohl verbirgt. In unserem zweiten Report gehen wir der Frage hinterher, welche Haltungssysteme sich hinter dem Tierwohllabel verbergen.

Warum gibt es Label?

Die Reputation, sprich das Ansehen, der Fleischwirtschaft ist denkbar schlecht. Hierfür existieren verschiedene Gründe. Von den Fleischskandalen über die in die Diskussion gekommenen Haltungsbedingungen der Tiere. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass sich die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten von der Landwirtschaft, und damit einhergehend der Fleischbranche, entfremdet hat. Das steigende gesellschaftliche Interesse an den Haltungssystemen der deutschen landwirtschaftlichen Tiere hat zu einem Anstieg der medialen und politischen Aktivitäten geführt. Eine logische Konsequenz aus dieser anhaltenden Diskussion war die Einführung der Tierwohllabel. Mit dem Tierwohllabel ist dem interessierten Verbrauchenden ein Wegweiser an die Hand gegeben worden, wie er schnell und unkompliziert bei seinem Einkauf Lebensmittel tierischen Ursprungs mit erhöhtem Tierwohlstandard erkennen kann.

Welchen Einfluss hat die Zucht auf das Tierwohl?

Bevor wir uns mit unserem eigentlichen Thema der Haltung hinter dem Tierwohllabel widmen, machen wir einen kleinen Diskurs in die Bereiche der Zucht und der Fütterung. Jede*r sieht auf den ersten oder auf zweiten Blick einen Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Haltungssystemen und dem Tierwohl. Sei es das Beschäftigungsmaterial, welches sichtbar in den Buchten ist oder der Außenklimareiz. Doch wie steht es um die Zucht oder die Fütterung?

Die Tierzüchtung ist ein nicht unerheblicher Part der Lösung zu mehr Tierwohl in den aktuellen Tierbeständen. In den letzten Jahren hat sich das Augenmerk der Züchter*innen mehr auf die Gesundheits- und Fitnessmerkmale verlagert. Zu beachten ist, dass es sich bei den züchterischen Aktivitäten immer um Ansätze handelt, die die gesamte Population betreffen und nicht nur das einzelne Tier.  Geduld ist hier gefragt, denn es kann einige Generationen dauern, bis sich das erhoffte, züchterische Ziel einstellt.

Eine wichtiges Themenfeld bei der Steigerung des Tierwohls durch die Züchtung sind die Identifizierung und Beseitigung von Erbfehlern. Mithilfe von genetischen Informationen konnten in den letzten Jahren viele bedeutende Erbkrankheiten wie z.B. Spreizbeinigkeit oder Binnenhodigkeit beim Schwein sowie Spinnengliedrigkeit oder das Bulldog-Syndrom beim Rind in den Populationen analysiert werden. Mittels sogenannter genetischer Tests lassen sich Träger dieser Erbfehler frühzeitig erkennen und können von der Zucht ausgeschlossen werden.

Kann man Tierwohl füttern?

Die Fütterung hat zunächst eine bedarfsgerechte Versorgung zum Ziel, d. h. jedes Tier braucht seine nötige Menge an Energie und Eiweiß, an Mineralstoffen und Vitaminen. Aber dies allein sichert noch kein Wohlbefinden. So haben Tiere auch „Bedürfnisse“, und nicht nur einen „Bedarf“. Tiere wollen beispielsweise mit der Futteraufnahme beschäftigt sein, wollen ihre Umgebung erkunden, streben evtl. scharrende/wühlende Aktivitäten an – oder Jungtiere haben ein Bedürfnis nach „saugender“ Aktivität, welches „gestillt“ werden will.

Das Wohlergehen der Tiere und ihre Fütterung stehen in einem direkten Zusammenhang. Grund hierfür ist, dass die Gesundheit des Verdauungsapparates, die damit einhergehende funktionierende Verdauung und ein stabiler Stoffwechsel die Stützpfeiler des Tierwohls sind. Laut bayerischen Forschungsergebnissen laufen ca. 70 Prozent der Immunreaktionen im Verdauungssystem ab, sodass sich hieraus erschließt, dass eine ständige Belastung der Verdauung umgehend negative Auswirkungen auf das Wohlergehen des Tieres hat. Mittels z.B. einer faserreichen Fütterung (u.a. auch als Beschäftigungsmaterial wie Stroh oder faserreiche Ergänzungsfuttermittel) konnte in einem Fütterungsversuch der LFL Grub beobachtet werden, dass sich das Tierwohl deutlich verbesserte. Nicht zu vergessen ist, dass eine Reduktion des Arzneimitteleinsatzes durch diese Fütterungsansätze erreicht werden kann. Dies führt ebenfalls zu einer Tierwohlsteigerung. 

Tierwohl dank Digitalisierung und technischer Innovationen

Von der Fütterung ist es ein kleiner Sprung in den Bereich der Haltung. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan, wenn es um Digitalisierung und technische Neuentwicklungen geht. Im Bereich der Wissenschaft ist das Forschungsprojekt DigiSchwein ein Beispiel, welches sich mit Tierwohlsteigerung durch digitale Unterstützung in Form eines Frühwarnsystems  beschäftigt. Mit dieser Software, die sich aktuell noch in der Entwicklung befindet, sollen die Bereiche Technik/Sensorik, Krankheitsfrüherkennung, Schweinehaltung von unkupierten Tieren, Geburtsmanagement und die sich aus der Schweinehaltung ergebenden Nährstoffströme erfasst werden. Praxistaugliche Ergebnisse sind im Jahr 2023 zu erwarten.

Ebenfalls gestartet ist im Jahr 2020 ein Gemeinschaftsprojekt, welches sich mit der Umsetzung eines Nationalen Tierwohlmonitoringsystems in Deutschland beschäftigt. Das Kieler Forschungsprojekt FeelGood liefert in diesem Projekt die Grundlagen für die Tierwohldimension Emotionen. Neben diesem werden die Bereiche Haltung, Transport und Schlachtung unter Tierwohlaspekten untersucht und spätere Handlungsempfehlungen formuliert. Die dort verwendeten Indikatoren zur Tiergerechtheit/Tierwohl basieren auf Ergebnissen des Forschungsvorhabens INMATI (Analyse und Weiterentwicklung von Indikatoren zu Tiergerechtheit und Tierwohl in der Mastschweinehaltung). Anhand von Analysen in Praxisbetrieben konnten hier Tierwohlindikatoren u.a. aus dem Kriterienkatalog der „Initiative Tierwohl“ aufgenommen und  weiterentwickelt werden.


Interview: Stall der Zukunft – Wie sieht Tierwohl im Bereich der Haltung aus?

Bernd Meerpohl, Vorstandsvorsitzender Big Dutchman Vechta

In den vorherigen Passagen wurde die Tierhaltung immer wieder erwähnt, sodass wir uns einmal genau anschauen, welche Lösungsansätze die Stallbauer für ein „Mehr an Tierwohl“ entwickelt haben. Wir haben dazu den Big Dutchman-Vorstandsvorsitzenden Bernd Meerpohl befragt.

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Tierhaltungsformen in Siegel verpackt

Jeder hat sie schon einmal in den SB-Fleischtheken gesehen – die Siegel zur Haltungsform. Was es damit auf sich hat, haben wir in unseren Glori-goes-Reports  gezeigt und gehen erneut an dieser Stelle näher darauf ein.

Fakt ist, dass sich immer mehr Verbraucher*innen, um genau zu sein, 88 Prozent laut dem BMEL-Ernährungsreport 2021, dafür interessieren, wie die Tiere gelebt haben, bevor sie geschlachtet wurden. So verwundert es auch nicht, dass 59 Prozent der Befragten*innen erwarten, dass Tiere artgerecht gehalten werden und bereit sind, für mehr Tierwohl zu bezahlen (bis zu 15 Euro mehr pro Kilo Fleisch geben 42 Prozent der Befragten*innen an).

Die Ergebnisse einer forsa-Umfrage aus dem Jahr 2020 zeigen geringe Unterschiede bei der Altersstruktur. Deutlichere Unterschiede hingegen wiesen die Ergebnisse von Befragten*innen auf, die unterschiedlichen Geschlechtern angehörten oder ob sie Kinder in ihrem Haushalten hatten. Interessant ist auch, dass die Hälfte der Befragten*innen diese Tierwohl-Produkte sehr häufig (21 Prozent) oder häufig (45 Prozent) kaufen.

Eine wissenschaftliche Studie der Hochschule Osnabrück konnte zeigen, dass nur 16 Prozent der getesteten Verbrauchenden Bereitschaft zeigten, mehr für Tierwohlprodukte zu zahlen. Es konnte festgestellt werden, dass die Kaufbereitschaft für Tierwohlprodukte eng mit den unterschiedlichen Niveaus der Preiszuschläge zusammenhängt. Befinden sich die Preiserhöhungen zwischen 9 und 13 Prozent je nach Basispreis der betrachteten Produkte, wurden diese von den Verbrauchenden ausgewählt. Handelte es sich allerdings um deutlich höhere Preisaufschläge gingen die Absätze deutlich zurück.

Fleischlabel – wichtiger denn je

Bevor wir uns in einem späteren Report dem Thema Fleischpreis widmen, klären wir ab,  woran Konsumenten*innen erkennen, dass sie ein Produkt aus dem Haltungsform-Programm in den Händen halten.

Im Jahr 2019 startete die Brancheninitiative Haltungsform mit einer einheitlichen Fleischkennzeichnung. Diese ermöglicht es, auf einen Blick zu erkennen, wie das Tierwohl-Niveau der jeweiligen Tierhaltung ist, aus der das Produkt stammt. Die Siegel finden Kunden*innen in den SB-Theken, teilweise wird bereits an den Bedientheken ein Angebot geschaffen. In dem 4-Stufen-System wird das jeweilige Tierwohl-Label aller deutschen Anbieter wie z.B. Initiative Tierwohl, Neuland oder die Initiative Aktivstall einsortiert und mit der entsprechenden Stufen-Zahl von 1 bis 4 gekennzeichnet. 

Was verbirgt sich hinter den einzelnen Zahlen?

Die Stufe 1 heißt „Stallhaltung“. Das Siegel ist durch rote Farbe gekennzeichnet. Die Kriterien entsprechen den gesetzlichen Mindestanforderungen, gehen aber teilweise, wie im Bereich Fütterung und Tiergesundheitsmonitoring, über diese hinaus. In diese Stufe werden die Produkte mit den QS-Prüfzeichen einsortiert.

Die Stufe 2 heißt „Stallhaltung Plus“ und trägt blaue Farbe. Die hier eingeordneten Tierwohl-Siegel müssen den Tieren mindestens 10 Prozent mehr Platz und zusätzliches Beschäftigungsmaterial bieten. Mit dieser Stufe werden zum Beispiel Produkte gekennzeichnet, die das Siegel der Initiative Tierwohl (ITW) tragen. Erkennbar ist die ITW-Ware am Produktsiegel, das neben dem Haltungsform-Kennzeichen auf der Verpackung angebracht ist.

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Die Stufe 3 heißt „Außenklima“ und ist orange eingefärbt. Hier haben die Tiere noch einmal mehr Platz und dazu unmittelbaren Frischluftkontakt zum Beispiel durch so genannte Offenfrontställe. In dieser Stufe sind z.B. Qualitätsfleischprogramme des Lebensmitteleinzelhandels zu finden.

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Die vierte und höchste Stufe ist grün eingefärbt und heißt „Premium“. Hier finden Verbraucher*innen Produkte der Bioverbände und andere Siegel, die besonders hohe Tierwohlkriterien erfüllen. So müssen die Tiere  neben einem im Vergleich zu Stufe 3 noch einmal erhöhten Platzangebot auch verpflichtend Auslaufmöglichkeiten haben.

Ein Siegel wie Haltungsform bietet den Konsumenten*innen die Möglichkeit, bewusstere Kaufentscheidungen im Hinblick auf Tierwohl zu tätigen. 

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Interview: Was verbirgt sich hinter dem Siegel Haltungsform??

Dr. Patrick Klein, Sprecher der Initiative Tierwohl und Haltungsform

Herr Dr. Klein, Tierwohl ist in aller Munde und wir von LAND.SCHAFFT.WERTE. haben uns in unserer aktuellen Kampagne das Ziel gesetzt, Tierwohl aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten. In unserem neuesten Video schauen wir uns die unterschiedlichen Stallformen in Deutschland an und daher liegt es nahe, dass wir uns an dem Siegel Haltungsform orientieren. 

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Wie sieht es bei unseren Nachbarn aus?

Starten wir mit den Niederlanden. Dort gibt es eine ähnliche Initiative wie die Initiative Tierwohl in Deutschland. Initiatoren der „Varkensvlees van morgen”- Initiative (Schweinefleisch von morgen) sind die niederländischen Landwirte und die Fleisch- und Lebensmittelbranche, ähnlich wie hier in Deutschland. Auch hier war ein Mehr an Tierwohl der ausschlaggebende Aspekt für diese Branchenlösung. Schon einige Jahre vorher wurde das Tierschutzlabel „Beter Leven“ (Besseres Leben) initiiert. Dieses Label findet der/die niederländische Verbraucher*in auf den einzelnen Fleischprodukten wieder. Hierbei handelt es sich um ein Sternesystem, anhand dessen erkennbar ist, nach welchen Kriterien die Tiere gehalten werden.

Unser Nachbarland Dänemark setzt in puncto Tierwohl und Tierschutz auf ein staatliches Tierwohllabel, wie es auch in Deutschland diskutiert wird. Größter Unterschied zu den Brancheninitiativen in den Niederlanden und Deutschland ist, dass in Dänemark der Staat die Landwirte kontrolliert und komplett das Marketing dieses Siegels übernommen hat. Anhand von grünen Herzen können die Verbraucher*innen erkennen, wie die Tiere gehalten worden sind. 

In den verschiedenen europäischen Ländern existieren die unterschiedlichsten Labelformen, die alle eins gemeinsam haben: Sie setzen sich für mehr Tierwohl ein und dies kann der Verbraucher*in auch anhand der Siegel gut erkennen. Nichtsdestotrotz gehen die europäischen  Diskussionen immer mehr in die Richtung, dass ein europäisches Tierwohllabel geschaffen wird. Die deutsche Agrarministerin Julia Klöckner ist eine der treibenden Kräfte, da ein einheitliches Label die Transparenz für den Verbrauchenden erhöht, eine einheitliche Herkunftskennzeichnung  und mehr Klarheit geschaffen wird.


#farbekennung

In den letzten Jahren hat sich die gesellschaftliche Diskussion in puncto Tierhaltung und Landwirtschaft stark verändert. Begründen lässt sich dieser Wandel mit den veränderten Erwartungen der Gesellschaft an die landwirtschaftliche Branche. Beherrschte in den Nachkriegsjahren der Wunsch nach einer sicheren und ausreichenden Versorgung mit Lebensmitteln, so hat sich dieser in den letzten Jahren grundsätzlich verändert. Frei nach Christian Dürnberger können wir es wie folgt formulieren „Die Gesellschaft ist satt. Sie hungert stattdessen nach neuen (und anderen) Werten.“  

Aktuell steigt der Wunsch der Gesellschaft zu erfahren, wie die Tieren gehalten werden. Forderungen nach einer nachhaltigen, tierwohlbasierten & ethisch korrekten Tierhaltung gewinnen immer mehr an Substanz. Diesem gesellschaftlichen Wunsch folgend, befindet sich die landwirtschaftliche Branche in einem der größten Strukturwandel, den sie je zu bewältigen hatte. 

Der begonnene Strukturwandel zeichnet sich auch in der Anzahl an Tieren in den vier Haltungsform-Stufen ab. Die Anzahl an Tieren in der Haltungsform 1 überwiegt immer noch, wird aber kontinuierlich weniger werden. Die Haltungsformen 3 und  4 spielen, auch aufgrund ihre höheren Verbraucherpreise, bei den Verbrauchenden aktuell eher eine Nebenrolle, sodass auch hier das Angebot niedriger ist. Angebot und Nachfrage bestimmen am Point of Sale die Menge der angebotenen Produkte. 

In der Stufe 2 wird es durch die neue Phase bei der Initiative Tierwohl, die Anfang des Jahres gestartet ist, einen nennenswerten Anstieg in den nächsten Monaten geben (2021 werden es 35 Prozent sein, statt bisher 6 Prozent). Viele Betriebe wechseln bzw. stehen kurz vor einem Wechsel  von der Haltungsstufe 1 zu 2. Für die Tiere bedeutet dies ein Mehr an Platz und Beschäftigungsmaterial. Der nächste Schritt zu Haltungsform 3 ist mit  höheren politischen, umwelttechnischen und wirtschaftlichen Hürden verbunden, sodass sich hier der Wandel länger hinziehen wird. 

Fazit:

Für die Landwirte*innen und die landwirtschaftliche Branche allgemein ergeben sich durch die gesellschaftlichen Forderungen verschiedene Zielkonflikte, die es zu lösen gilt. Auf der einen Seite stehen die gesellschaftlichen Forderungen, denen sie nachkommen möchten. Auf der anderen Seite sind es die wirtschaftlichen und politischen Aspekte, nach denen sie produzieren müssen und die ihnen teilweise wenig finanziellen und betrieblichen Spielraum geben. 

Ziel aller muss es daher sein, dass den Landwirten*innen und schlussfolgernd auch der landwirtschaftlichen Branche gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen gegeben werden, die es ihnen ermöglicht ihre Betriebe nachhaltig und tiergerecht zu führen. Nur so ist es möglich eine Tierhaltung in Deutschland zu erhalten, die gesellschaftlich akzeptiert, nachhaltig und tierwohlgerecht ist. Denn eins dürfen wir in der ganzen Diskussion nicht vergessen, die vorherrschenden Standards sind in Deutschland die höchsten, die aktuell vorherrschen.

Die ISN – die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands hat eine Kampagne zur aktuellen Situation ins Leben gerufen: https://www.schweine.net/news/stallbaubremse-loesen-niedersachsen-bundesrat.html


Quellen:

Albersmeier, F., Spiller, A. (2010): Die Reputation der Fleischwirtschaft: eine Kausalanalyse. In: German Journal of Agricultural Economics 60(4): 258-270

BMEL Ernährungsreport 2021

https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/tierschutz/tierwohl-kennzeichen/tierwohl-kennzeichen_node.html, Stand: 11. Mai 2021

Christian Dürnberger, Ethik für die Landwirtschaft: Das philosophische Bauernjahr

DGfZ-Stellungnahme „Beitrag der Züchtung zu Gesundheit und Wohlergehen von zur Erzeugung von Lebensmitteln gehaltener Tiere“, 2021

Enneking, Ulrich, Kaufbereitschaft bei verpackten Schweinefleischprodukten im Lebensmitteleinzelhandel, https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/Personalhomepages/Personalhomepages-AuL/Enneking/Tierwohlstudie-HS-Osnabrueck_Teil-Realdaten_17-Jan-2019.pdf, Stand: 08. Juni 2021

Initiative Tierwohl: https://initiative-tierwohl.de/, Stand: 04. Mai 2021

Haltungsform: https://www.haltungsform.de/ , Stand: 04. Mai 2021

Kamphues, Josef, TiHo Hannover, pers. Mitteilung

Klein, Patrick, Haltungsform, pers. Mitteilung

KTBL-Tagungsband „Herausforderung Tierwohl“, KTL-Tagung 2015

LFL Grub: https://www.lfl.bayern.de/ite/schwein/150801/index.php , Stand: 04. Mai 2021

https://www.tierwohl-staerken.de/einkaufshilfen/tierwohl-label/, Stand 11. Mai 2021

Pirsich, W.: Tierwohl in der Fleischbranche, Label – Verbrauchereinstellungen – Vermarktungswege, 2017: http://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0023-3F37-D

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