Die deutsche Landwirtschaft treibt die Energiewende voran – und das mit messbarem Erfolg: Immer mehr Höfe setzen auf erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Biogas und nachhaltige Wärmeversorgung. Ein aktueller Blogbeitrag auf LAND.SCHAFFT.WERTE, das begleitende Interview von Hendrik Borgmeyer, Geschäftsführer von BioConstruct, und das Praxisbeispiel vom Hof Sandering zeigen die zentrale Rolle landwirtschaftlicher Betriebe. Hier wird deutlich wie Landwirtinnen und Landwirte mit innovativen Ansätzen die Stromversorgung ihres Hofes umstellen, CO₂-Emissionen reduzieren und zur regionalen Wertschöpfung beitragen.
Die Klimabilanz der Branche ist beeindruckend: Laut aktuellem Klimaschutzbericht 2025 hat die deutsche Landwirtschaft ihre Klimaziele in den vergangenen Jahren übererfüllt und liegt deutlich unter den gesetzlich festgelegten Emissionswerten. Die kumulierte Reduktion beträgt rund 21 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente – ein Meilenstein, der die Innovationskraft und das Verantwortungsbewusstsein der Branche beweist.
Mit Vorbildern aus der Praxis, wie auf LAND.SCHAFFT.WERTE gezeigt, und mit Pionieren wie BioConstruct und dem Hof Sandering wird klar: Die Landwirtschaft ist Gestalter der lokalen Energiewende, Treiber für Klimaschutz und unverzichtbarer Akteur einer zukunftsfähigen Gesellschaft, den der Strombedarf wird tendenziell steigen. Klimaschutz funktioniert durch das Vermeiden, das Verringern und das Speichern von Treibhausgasen. Bei allen drei Bereichen hat die Agrarbranche große Hebel. „Eine effiziente Kreislaufwirtschaft ist der Gamechanger: Wir müssen Energien dort erzeugen, wo die Rohstoffe anfallen, und die Energie gebraucht wird“, erklärt Henrike Meyer zu Devern, Geschäftsführerin von LAND.SCHAFFT.WERTE. „Wir zeigen: Landwirte sind wichtige Akteure der Energiewende.“ Dass die Branche investiert, bestätigen auch die Zahlen der Rentenbank. Gerade die Sparte der erneuerbaren Energien erreichte ein Volumen über 600 Mio Euro.
Zum Blogbeitrag Erneuerbare Energien in der Landwirtschaft >>
Hast du weitere Fragen zu diesem Thema? Wir stellen gerne den Kontakt zu unseren Experten Henrik Borgmeyer und Dirk Sandering her.