Tiermedizin

Die Betreuung landwirtschaftlicher Tiere liegt in den Händen der Tierärzt*innen. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Bereiche der Bestandskontrolle, der Krankheitsdiagnostik sowie der Behandlung von erkrankten und verletzten Tieren, immer unter dem Aspekt des Tierschutzes.

Ein optimales Gesundheitsmanagement auf landwirtschaftlichen Betrieben beruht auf einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Veterinär*in und Landwirt*in und kann schlussendlich anhand der Fleischqualität an der Ladentheke nachvollzogen werden. Früher wurden die Ärzt*innen eher als „Feuerwehrtierarzt“ gerufen, um bereits eingetretene Krankheiten zu behandeln. Heute sieht der Alltag deutlich anders aus.

In der Veterinärmedizin wird vermehrt auf Immunprofilaxe gesetzt. Somit können beispielsweise geimpfte Ferkel später beim Mäster gesund heranwachsen und müssen nicht erst nach Eintritt einer Krankheit daraufhin mit Antibiotikum behandelt werden. Der Infektionsdruck wird dadurch deutlich vermindert und Krankheiten werden gar nicht erst eingeschleppt.

Die Veterinärmedizin ist an vielen Schnittstellen beteiligt und sorgt mit weiteren Akteuren der Kette:

u.a. Futtermittelberater*in – Zuchtexpert*in – Stalltechniker*in – für eine moderne und gesunde Tierhaltung.