Futtermittelproduktion

Unter Futtermitteln verstehen wir die Nahrung der landwirtschaftlichen Nutztiere. Hier wird zwischen Grund-, Saft- und Kraftfutter unterschieden.

Zu Ersterem zählen Weidegras, Heu, Stroh sowie Mais- und Grassilage, die auf den Betrieben selbst produziert werden können und den Tieren ausreichend Grundsubstanz geben. In die Kategorie Saftfutter fallen Kartoffeln, Möhren, Biertreber und Co. Kraftfutter ist eigentlich ein Sammelbegriff für nährstoffreiche Futtermittel. Diese Futtermittelart zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine höhere Energie- und Nährstoffdichte als die Grundfuttersorten besitzt. Sie geben den Tieren, wie der Name schon vermuten lässt, geballte Kraft und erhöhen das Leistungsvermögen.

Für die Herstellung der verschiedenen Kraftfuttersorten sind Futtermittelmühlen zuständig. Diese können die einzelnen Kraftfuttersorten auf die Bedürfnisse der einzelnen Tiere abstimmen. Nicht zu vergessen ist, dass das Futter nicht ausschließlich dazu dient, die Tiere zu sättigen. Der optimale Einsatz spezifischer Futtermittel hat deutlich positive Eigenschaften auf Gesundheit und Tierwohl. Tierwohl ist nicht nur eine Frage des Haltungssystems, sondern beinhaltet ebenso eine bedarfsgerechte und tiergesunde Fütterung. Beispielsweise Darm- und Klauengesundheit sowie Fruchtbarkeit und die Reduzierung der Ausscheidungen von Nährstoffen und Spurenelementen sind mögliche positive Effekte. Einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Fleischqualität hat die richtige Fütterung ebenfalls. Doch nicht nur die Ernährung der landwirtschaftlichen Tiere hat einen Einfluss auf derartige Faktoren. Hier spielt die Zucht ebenfalls eine zentrale Rolle.

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